Stammzellenforschung zum 1. Advent im Festzelt auf dem Alexanderplatz

Unter unserem Haus finden sie eine Weltkriegsbombe. Das Viertel gerät in Bewegung. Smudo von Die Fantastischen Vier fängt an zu weinen, als er den kleinen Jungen singen hört, der das Ereignis musikalisch untermalen soll. Die Töchter der Nation kreischen. Aufgrund der Evakuierung können sie die Live-Show nur auf ihren Smartphones verfolgen. Die Bombe stammt aus keinem der stadtbekannten Kriege. Der Krieg, der zu dieser Bombe passt, ist noch überhaupt nicht ausgebrochen. Unterdessen versinkt die Stadt  in der entgegengesetzten Richtung – ein Erdrutsch am Teufelsberg. Ganze Straßenzüge verschwinden aus den Ortungssystemen. Nebel behindert auch dort die Rettungsarbeiten. Auf einem Weihnachtsmarkt erbricht sich derweil eine Alpenprinzessin in den Schoß einer läufigen Schlittenhündin. Irgendwo ist Treibjagd. Der Fettsack, der zu der bedauernswerten Hündin gehört, schwitzt unter seiner Daunenjacke seine Wochenration Bier aus. Alles wie immer um diese Jahreszeit. Sie prügeln die Fettsau aus dem Festzelt und zünden Kerzen zum 1. Advent an. Die Schlittenhündin muss sehen, wie sie allein mit dem Erbe ihrer Gene hier zurechtkommt.