Frauke Petry amputiert Kehlköpfe in Schland

Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung mehr, wer ich bin. Zu viel Welt. Kann’s nicht mehr sortieren, verarbeiten. Finde keine Position mehr. Ohne Position bin ich aber nicht mehr. Daran habe ich mich festgehalten, dass ich was weiß für mich. Egal, ob sich eine Position auch ändert, hauptsache, sie ist da. Ist sie aber nicht mehr. Zu viel Welt. Geh raus, sagen sie immer. Geh raus in die Welt. Das macht die Sache nicht besser. Ich darf nicht reden, denke ich. Mit dem Reden hörst du zu denken auf. Ohne zu reden, meine ich. Aber mit der Welt vor der Tür oder dahinter, da hat sich das geändert, das, was du sagen kannst. Du kannst das nicht mehr einfach so sagen. Deswegen verliere ich mich dann. Kommt darauf an, wie du was sagst, sagen sie. Ich sag das so, wie ich bin. Also, als ich noch war. Jetzt bin ich ja nicht mehr. Nur noch eine Erinnerung, und die wird schwächer. Weil ich immer schwächer werde. Ohne Position, die sich einfach nicht mehr finden lässt, für mich. Ob ich das bin oder jemand, den es gar nicht gibt, an den sich niemand mehr erinnern kann. Niemand weiß, wie er das sagen soll. Einfach zu viel Welt, um noch irgendwer zu sein, den ich erkenne. So still ist es dann. Gehst vor die Tür in diese Welt raus, und da ist nur Stille.